Auf dieser Seite finden sich einige Fragen und Antworten im Bezug auf den 3D-Druck bei uns.

Warum sollte man 3D-Druck nutzen?

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3D-Drucke sind vor allem für Einzelstücke, Prototypen (Funktionsmodelle) und Kleinserien die günstigere Variante. Zudem bietet sich in der Bauteilentwicklung der Vorteil, dass ohne viel Aufwand mehrere Modellvarianten und Variablen getestet werden können (z. B. unterschiedliche Formen, Farben, Größen). Auch für Kundenumfragen, Architekturmodelle, Designvarianten eignet sich 3D-Druck. Ersatzteile, die es nicht mehr zu kaufen gibt, können ebenfalls günstig mit 3D-Druck hergestellt werden.

Wo kann ich mehr über 3D-Druck/Additive Fertigung erfahren?

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Es gibt beinahe täglich neue Entwicklungen hinsichtlich neuer Druckverfahren, additiver Fertigung und neuen Materialien. Wir empfehlen daher den Wikipedia-Artikel für eine Übersicht des Technologiestands. Für die täglichen News bzgl. neuer Entwicklungen aus unterschiedlichen Quellen eignet sich Google News.

Ist 3D-Druck für Unternehmen oder Privatpersonen geeignet?

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3D-Druck ist grundsätzlich für beide Gruppen geeignet. Unser Schwerpunkt liegt allerdings auf funktionalen Bauteilen für Unternehmen – etwa Prototypen, Vorrichtungen, Halterungen oder Gehäuse in Entwicklung und Alltagseinsatz. Privatpersonen nutzen unseren Service vor allem für spezifische Ersatzteile oder technische Sonderlösungen, die es nicht mehr zu kaufen gibt. In beiden Fällen geht es darum, Bauteile zu fertigen, die unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren.

Wie nachhaltig ist 3D-Druck?

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3D-Druck kann in vielen Fällen eine vergleichsweise nachhaltige Fertigungsmethode sein, weil nur das benötigte Volumen aufgebaut wird und kaum Spanabfall entsteht. Entscheidend ist aber nicht nur das Material, sondern vor allem die Lebensdauer des Bauteils: Je länger ein Teil im Einsatz bleibt, desto besser die Gesamtbilanz. Wir setzen hauptsächlich auf PLA+ sowie – je nach Anforderung – auf ASA, PA12-CF und ein lebensmittelechtes PLA/PHB-Filament. Diese Kunststoffe sind für funktionale Bauteile optimiert und ermöglichen langlebige Lösungen, sodass Bauteile seltener ersetzt werden müssen.

Was ist der Unterschied zwischen FDM und SLA Druckverfahren?

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FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt ein Kunststoff-Filament und trägt es Schicht für Schicht auf. SLA (Stereolithografie) härtet ein flüssiges Harz mit Laser- oder Lichtprojektion schichtweise aus. Beide Verfahren unterscheiden sich in mehreren Punkten:
• Auflösung: SLA erreicht sehr feine Details und glatte Oberflächen, da der Lichtstrahl punktgenauer arbeitet als eine FDM-Druckdüse.
• Materialien: FDM verarbeitet typische technische Kunststoffe wie PLA+, ASA oder PA12-CF. SLA nutzt spezielle Harze mit definierten Eigenschaften (z. B. hochtransparent, flexibel, biokompatibel).
• Kosten und Handling: FDM-Systeme und Materialien sind meist günstiger und robuster im Alltag, SLA erfordert mehr Nacharbeit (Reinigung, Aushärtung) und teurere Harze.
FDM eignet sich besonders für funktionale Prototypen, Vorrichtungen und technische Bauteile. SLA ist sinnvoll, wenn extrem hohe Detailtreue oder spezielle Harze gefragt sind. Wir selbst setzen bewusst auf FDM, weil es sich für robuste, funktionale Kunststoffteile mit kalkulierbaren Kosten bewährt hat.

Welches Filament wird für den 3D-Druck genutzt?

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Wir setzen bewusst auf eine schlanke, technisch saubere Materialauswahl. Standardmaterial ist PLA+ – ein gut zu verarbeitendes Filament mit stabilen Eigenschaften für viele funktionale Bauteile. Für langlebige Teile im Außenbereich steht ASA zur Verfügung, das UV- und witterungsbeständig ist. Wenn hohe Temperaturbeständigkeit und Steifigkeit gefragt sind, kommt PA12-CF (kohlefaserverstärktes Nylon) zum Einsatz. Für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt oder im Aquarienbereich verwenden wir ein spezielles PLA/PHB-Filament mit dafür geeigneten Eigenschaften. So decken wir vom Prototyp bis zum Funktionsbauteil ein breites Spektrum ab, ohne uns in exotischen Materialien zu verzetteln.

Welche Materialien stehen für den 3D-Druck zur Verfügung?

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Aktuell bieten wir Drucke in PLA+, PLA/PHB (für geeignete Anwendungen mit Lebensmittelkontakt), PA12-CF sowie ASA an. Damit lassen sich viele Anforderungen abdecken – von gut handhabbaren Prototypen über robuste Vorrichtungen bis zu hitzebeständigen Funktionsbauteilen. In unseren Service- und Informationsseiten erläutern wir die typischen Einsatzbereiche der Materialien genauer, damit Sie im Projekt die passende Kombination aus Werkstoff und Geometrie wählen können.

Kann mein 3D-Modell aus Metall gedruckt werden?

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Direkt bei uns aktuell nicht. Metall-3D-Druck (z. B. selektives Laserschmelzen oder -sintern von Metallpulvern) ist technisch wie wirtschaftlich eine eigene Liga und wird von spezialisierten Anbietern abgedeckt. Unser Fokus liegt auf funktionalen Kunststoffteilen im FDM-Verfahren – mit Materialien wie PLA+, ASA, PA12-CF oder lebensmittelechtem PLA/PHB. In Einzelfällen kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob ein anderes Verfahren wie Metall- oder SLS-Druck bei einem Partner in Frage kommt. Standardmäßig fertigen wir Ihre Bauteile jedoch in technisch geeigneten Kunststoffen.

Ist ein 3D-Druck mit PLA lebensmittelecht?

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Normales PLA-Filament aus dem Handel ergibt in der Regel keinen lebensmittelechten 3D-Druck. Zum einen entstehen beim FDM-Verfahren feine Rillen und Poren, in denen sich Bakterien festsetzen können, zum anderen sind viele Standardfilamente nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Wir verwenden für solche Anwendungen ein spezielles PLA/PHB-Filament mit dafür geeigneten Eigenschaften und achten auf einen sauberen Prozess. Trotzdem ersetzt dies keine produktspezifische lebensmittelrechtliche Prüfung: Je nach Einsatzfall (z. B. gewerbliche Nutzung, lange Kontaktzeiten) können zusätzliche Tests oder Freigaben erforderlich sein.

Wie groß kann der 3D-Druck sein bzw. wie groß ist der Bauraum?

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Wir können aktuell Objekte bis zu einer Größe von 250 × 250 × 250 mm drucken. Größere Abmessungen sind mit unserem derzeitigen Equipment nicht möglich. Gern beraten wir, wie man größere Projekte ggf. in Teilstücke unterteilen kann.

Wie ist die Oberflächenbeschaffenheit eines 3D-Drucks (FDM-Druckverfahren)?

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Durch das FDM-Verfahren entstehen sichtbare Schichtlinien auf der Oberfläche des gedruckten Objekts. In den meisten Fällen sind diese feinen Linien kaum störend. Falls Stützstrukturen für Überhänge benötigt werden, entfernen wir diese nach dem Druck so gut wie möglich. Dennoch kann es stellenweise zu kleinen Rückständen oder rauen Stellen kommen. Wir planen jedes Modell so, dass möglichst ohne Stützstrukturen gedruckt werden kann, um eine glatte Oberfläche zu gewährleisten.

Wie kann ich die Oberfläche eines FDM-Drucks verbessern (Stichwort: Nachbearbeiten)?

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Die gängigste Methode zur Verbesserung der Oberfläche ist das vorsichtige Schleifen. Mit mittelgrobem und anschließend feinem Schleifpapier lassen sich Unebenheiten oder sichtbare Schichtlinien deutlich reduzieren, für PLA eignet sich Nassschleifen sehr gut. Zusätzlich können Grundieren und Lackieren eine sehr gleichmäßige Oberfläche erzeugen. Chemische Glättungsverfahren kommen vor allem bei speziellen Kunststoffen wie ABS zum Einsatz und erfordern Erfahrung im Umgang mit Lösungsmitteln. Wir liefern unsere Bauteile grundsätzlich im gedruckten Zustand ohne Nachbearbeitung aus; ob und wie stark du glättest oder lackierst, kannst du je nach Anwendung selbst entscheiden.

Warum entsteht beim 3D-Druck eine Z-Naht auf der Oberfläche?

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Eine Z-Naht ist die schmale vertikale Linie auf einem FDM-Druck, die entsteht, weil der Druckkopf bei jeder Schicht an einer bestimmten Stelle stoppt und in der nächsten Schicht dort wieder beginnt. Dieser minimale Versatz sammelt sich Schicht für Schicht zu einer dünnen „Naht“. In der Regel positioniert man die Z-Naht an eine unauffällige Stelle des Modells – etwa an eine Kante oder die Rückseite – damit sie kaum auffällt (bei einem Würfel z. B. an einer Kante). In unserem Beispielbild eines Zylinders ist die Z-Naht deutlich zu sehen, da ein Zylinder keine Kante zum Verstecken bietet.
Z-Naht an einen 3D-gedruckten Zylinder.

Wie kann ich die Z-Naht verringern oder ganz entfernen?

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Ganz vermeiden lässt sich die Z-Naht leider nicht, da jeder Schichtwechsel eine kleine Markierung hinterlässt. Allerdings kann man die Sichtbarkeit deutlich reduzieren: In der Slicer-Software lässt sich einstellen, wo der Schichtwechsel erfolgt. So kann man die Naht gezielt an eine weniger sichtbare Stelle legen (etwa auf die Rückseite oder in eine Ecke des Modells) oder per “Zufällige Naht” auf die Oberfläche verteilen, sodass keine durchgehende Linie entsteht. Für kritische Bauteile kann man den Nahtpunkt sogar manuell festlegen (Aufmalnaht), falls der Slicer dies unterstützt. Komplett entfernen lässt sich die Z-Naht meist nur durch Nachbearbeitung – zum Beispiel indem man die betroffene Stelle nach dem Druck leicht abschleift, bis die Naht nicht mehr sichtbar ist.

Wie sehen die Unterseiten von Überhängen beim 3D-Druck aus?

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Bauteile, die Teile in der Luft hängen haben (Überhänge), werden im FDM-Verfahren durch Stützmaterial unterfüttert. Überhänge ohne direkt darunterliegende Schicht (z. B. Brücken) erhalten automatisch generierte Stützstrukturen, die den Druck abfangen und anschließend entfernt werden. Zwischen dem Support und dem eigentlichen Bauteil wird in der Regel ein kleiner Abstand gedruckt, damit sich die Stützen später leicht lösen lassen – dies führt allerdings dazu, dass die Unterseite des Überhangs etwas rau ausfallen kann. Optimal: Wir nutzen, wo möglich, ein spezielles zweites Material (Support-Filament) als Stützmaterial. Dieses verbindet sich nicht mit dem Hauptmaterial und kann nach dem Druck einfach abgelöst werden. So können Überhänge mit einer sauberen Unterseite gedruckt werden. (Unsere Vergleichsbilder zeigen oben einen Überhang, der mit speziellem Support-Filament gestützt wurde, und unten einen Überhang mit herkömmlichen Stützen.) Folgende Beispielfotos verdeutlichen den Unterschied:

Zwischen dem Modell (Überhang) und der Stützstruktur ist ein weißes Support-Filament, welches nach dem 3D-Druck entfernt wird:

Beispiel von Supportstrukturen, die mit einem leicht entfernbarem Support-Filament direkt die Unterseite der Oberhänge stützen.

Entfernt man die Stützstruktur, so sieht man die Unterseite mit dem Support-Filament, welches wir ebenfalls entfernen:

Beispiel von Supportfilament zur sauberen Platzierung von Stützmaterial.

Folgender Vergleich zeigt die Unterschiede der Überhänge (von deren Unterseite aus gesehen). Obere Reihe: Saubere Oberfläche des Überhangs, da ein Support-Material verwendet werden konnte. Untere Reihe: Klassische Oberfläche des Überhangs, da kein Support-Material verwendet werden konnte und zwischen Objekt und Stützmaterial ein kleiner Abstand beim Drucken gelassen werden musste:

Vergleich der Unterseite von Stützkonstruktionen. Oben: Mit entfernten Support-Filament hergestellt. Unten: Ohne Support-Filament hergestellt.

Kann man ein 3D-Modell ohne Stützstrukturen drucken?

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Ja, wenn das Modell entsprechend konstruiert ist. Überhänge bis ca. 45° Neigungswinkel gelingen oft ohne Support, da das Material noch ausreichend abgestützt wird. Wir versuchen immer, stützfrei zu drucken, indem wir das Objekt optimal ausrichten. Unvermeidbare Stützen setzen wir so sparsam wie möglich ein oder verwenden – wenn geeignet – unser Support-Doppelmaterial, um unschöne Spuren zu minimieren. Generell gilt: Je weniger Stützstrukturen erforderlich sind, desto glatter wird die Oberfläche des 3D-Drucks.

Der 3D-Druck-Kalkulator skaliert mein Modell falsch. Was kann ich tun?

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Stellen Sie sicher, dass Ihre STL-Datei in Millimeter skaliert exportiert wurde. Unser Online-Kalkulator erwartet Modelle standardmäßig in Millimeter. Wenn Ihr CAD-Programm beim Export einen anderen Maßstab genutzt hat, können Sie im Kalkulator testweise die Einheit auf Zoll umstellen – manchmal erscheint das Modell dann korrekt. Falls nicht, hilft es oft, das Modell in einem anderen Format (z. B. OBJ) hochzuladen oder die Export-Einstellungen im CAD anzupassen. Im Zweifel können wir Ihr Modell auch konvertieren – kontaktieren Sie uns gerne.

Kann man auch in Farbe drucken?

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Ja, bedingt. Unsere Standarddrucke sind einfarbig (einfarbiges Filament). Für einfache zweifarbige Objekte können wir auf Anfrage im FDM-Druck zwei Farben in einem Druck verwenden. Dabei wird nach Bedarf in bestimmten Schichten das Filament gewechselt. Bitte beachten Sie, dass mehrfarbiger FDM-Druck sehr aufwändig ist – jede Farbschicht erfordert manuelles Umrüsten, was die Druckzeit verlängert. Für vollfarbige und detailreiche Farbdrucke (z. B. mehrfarbige Figuren) ist das FDM-Verfahren nicht ausgelegt; hier müsste auf spezielle Vollfarb-3D-Drucker oder Nachbearbeitung (Bemalung) zurückgegriffen werden.

Zweifarbige Werbesiegel aus dem 3D-Drucker

Welche Dateiformate werden für den 3D-Druck akzeptiert?

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Wir können verschiedene 3D-Dateiformate verarbeiten. Am zuverlässigsten funktionieren für den 3D-Druck STL- und STEP/STP-Dateien, alternativ auch OBJ. Für den Upload in unserem Online-Kalkulator empfehlen wir STL, da dieses Format im 3D-Druckbereich etabliert ist und selten Probleme macht. Wenn deine Daten in einem anderen CAD-Format vorliegen, lässt sich in den meisten Programmen ein Export als STL oder STEP einrichten – bei Rückfragen unterstützen wir dich gern.

Wie läuft eine Konstruktions-Beauftragung ab?

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Wenn Sie noch kein druckfertiges 3D-Modell haben, läuft das Projekt in der Regel über unsere 3D-Druck-Komplettpakete als Entwicklungsservice. Im ersten Schritt schildern Sie uns grob, was das Bauteil leisten soll – idealerweise mit Skizze, Fotos, groben Maßen und Einsatzbedingungen (Temperatur, Last, Umgebung). Auf dieser Basis klären wir, ob ein Paket mit Materialberatung, Konstruktion durch einen spezialisierten CAD-Partner und anschließender Fertigung im FDM-Verfahren sinnvoll ist. Nach Ihrer Freigabe starten wir mit der Konstruktion, stimmen das 3D-Modell mit Ihnen ab und fertigen anschließend die Bauteile. So bleiben Materialwahl, Geometrie und Fertigungsprozess aus einer Hand aufeinander abgestimmt, statt CAD und Druck voneinander zu trennen.

Wo kann ich kostenlose 3D-Modellvorlagen finden?

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Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen mit kostenlosen 3D-Modellen (STL-Dateien). Wir empfehlen z. B. Thingiverse, Cults3D, Printables oder Makerworld. Laden Sie dort ein passendes Modell herunter und prüfen Sie die Lizenzbedingungen. Anschließend können Sie die Datei direkt in unseren Online-Kalkulator hochladen und Ihren Druck bestellen.

Worauf muss ich achten, um ein druckbares 3D-Modell zu erstellen?

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Achten Sie bei Eigenkonstruktionen vor allem darauf, dass das Modell wasserdicht (manifold) ist – alle Flächen sollten geschlossen sein, damit der Drucker ein Volumen erkennt und keine Lücken entstehen. Vermeiden Sie außerdem zu feine Details oder dünne Wände, die im FDM-Druck nicht sauber abgebildet werden können (bewegliche dünne Stege können z. B. vibrieren und Versatz verursachen). Starke Überhänge sollten nach Möglichkeit konstruktiv entschärft werden (z. B. durch Abflachen des Winkels oder Einfügen von Bohrungen), da sonst viele Stützstrukturen nötig werden, die unschöne Oberflächen hinterlassen können. Wir fügen zwar automatisch Support hinzu und entfernen diesen nach dem Druck, aber ideal ist es, wenn das Modell bereits druckgerecht gestaltet ist. (Siehe auch unsere Konstruktionshinweise – dort geben wir Tipps für ein optimales Design.)

Kann meine Vorlage 3D-gescannt werden?

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Derzeit steht uns kein 3D-Scanner zur Verfügung. Wenn Sie ein physisches Objekt digitalisieren möchten, müssten Sie einen externen 3D-Scanservice nutzen. Dieser kann Ihnen eine 3D-Datei (meist STL) bereitstellen, die wir dann für den Druck verwenden können.

Ich habe keine 3D-Druck-Vorlage. Wie komme ich zu einem 3D-Modell?

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Es gibt mehrere Wege zum passenden 3D-Modell – welcher sinnvoll ist, hängt stark vom Einsatzzweck ab.
• Funktionale Bauteile mit klarer Aufgabe (z. B. Halterungen, Gehäuse, Vorrichtungen) betreuen wir meist im Rahmen unserer 3D-Druck-Komplettpakete: Sie schildern uns Funktion, Maße und Einsatzbedingungen, wir kümmern uns gemeinsam mit einem CAD-Partner um die Konstruktion und fertigen anschließend die Bauteile.
• Für weniger kritische Anwendungen kannst du auch auf freie 3D-Modelle zurückgreifen: Plattformen wie Thingiverse, Printables oder Cults3D bieten unzählige Vorlagen (Lizenzbedingungen beachten). Diese Dateien kannst du direkt in unseren Online-Kalkulator hochladen.
• Wenn du ein vorhandenes Objekt nachbilden möchtest, kann ein externer 3D-Scan-Service sinnvoll sein. Du erhältst dort eine 3D-Datei (meist STL), die wir dann druckgerecht aufbereiten und fertigen können.

Wie hoch sind die Kosten für einen 3D-Druck (und den Versand)?

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Die Kosten eines 3D-Drucks richten sich nach dem Materialverbrauch, der Druckzeit und der Modellgröße. Kleine Objekte können schon für unter 20 € gedruckt werden, während sehr große oder komplexe Drucke entsprechend mehr kosten. In unserem Online-Kalkulator sehen Sie nach dem Hochladen Ihres 3D-Modells sofort den genauen Preis – inklusive der Versandkosten. Der Versand innerhalb Deutschlands kostet pauschal 8,90 € (mit DHL).

Wie hoch sind die Kosten einer 3D-Konstruktion?

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Die Kosten für die Konstruktion hängen stark vom Einsatzzweck und der Komplexität des Bauteils ab. Bei funktionalen Teilen bündeln wir Konstruktion, Materialberatung und Fertigung in 3D-Druck-Komplettpaketen, damit alle Schritte technisch sauber aufeinander abgestimmt sind. Auf Basis deiner Skizzen, Fotos und Rahmenbedingungen schätzen wir den Aufwand ab und unterbreiten dir ein Paketangebot, das sowohl die CAD-Arbeit als auch die Herstellung der Bauteile umfasst. Du erhältst den Kostenvorschlag vorab zur Freigabe; erst danach starten wir mit der Umsetzung.

Welche Zahlungs­möglichkeiten gibt es?

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Unsere aktuellen Zahlungsarten werden Ihnen im Bestellprozess angezeigt. Derzeit sind Kauf auf Rechnung (für registrierte Kunden nach der ersten erfolgreichen Bestellung) und Kreditkartenzahlung möglich.

Gibt es einen Mindestbestellwert?

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Ja, aufgrund fixer Auftragsabwicklungskosten haben wir einen Mindestbestellwert von 20 € pro Bestellung. Kleinere Aufträge unter diesem Wert können leider nicht wirtschaftlich bearbeitet werden. Tipp: Falls Ihr Modell unter dem Mindestbestellwert liegt, können Sie z. B. mehrere Exemplare drucken lassen oder unsere Modell-Vorschläge nutzen, um den Wert zu erreichen.

Was kostet 3D-Druck für Privatpersonen?

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Genau so viel wie für Unternehmen. Privatkunden zahlen bei uns keine anderen Preise – die Kosten hängen ausschließlich vom gewünschten Modell ab. Laden Sie einfach Ihr 3D-Modell in den Online-Kalkulator, und Sie erhalten den Endpreis angezeigt. Beachten Sie lediglich den Mindestbestellwert von 20 €, den auch Privatpersonen erreichen müssen, damit wir den Druck durchführen können. Ansonsten gibt es für private Einzelbesteller keine versteckten Kosten oder Zuschläge.

Kann ich meinen 3D-Druck direkt bei 3D Druck München abholen?

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Leider nein. Wir sind ein reiner Online-Dienstleister und haben kein Ladenlokal für Abholung. Ihr fertiger 3D-Druck wird Ihnen jedoch innerhalb weniger Tage per Post zugeschickt.

Wie lange dauert ein 3D-Druck (Produktionszeit)?

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Je nach Größe, Schichtauflösung und Material kann die Druckdauer für ein einzelnes Objekt von wenigen Stunden bis zu über einem Tag betragen. Bei 3D Druck München werden Druckaufträge in der Regel innerhalb von 1–3 Tagen fertiggestellt (Produktionszeit). Kleinere Teile sind oft schon am selben oder nächsten Tag gedruckt, während sehr große oder mehrere Teile etwas mehr Zeit beanspruchen. Direkt im Online-Kalkulator erhalten Sie nach dem Upload auch eine Angabe zur voraussichtlichen Produktionsdauer.

Wie lange dauert die Lieferung und wie hoch sind die Versandkosten?

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Die aktuelle Lieferdauer innerhalb Deutschlands liegt bei 2–7 Werktagen ab Bestellung (meist liefern wir in 2–3 Werktagen aus). Den jeweils prognostizierten Versandtermin sehen Sie auch im Online-Kalkulator während der Bestellung. Die Versandkosten pro Bestellung innerhalb Deutschlands betragen pauschal 8,90 € (Versand mit DHL). Diese Kosten und die verfügbaren Versandoptionen werden im Bestellprozess ebenfalls angezeigt.

Welche Vorteile bietet ein Kundenkonto?

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Ein Kundenkonto bei 3D Druck München bietet Ihnen zusätzlichen Komfort und exklusive Vorteile:

  • Bestellung auf Rechnung: Stammkunden (nach mindestens einer erfolgreichen Bestellung) können bequem auf Rechnung kaufen.
  • Sichere Daten­speicherung: Ihre Adress- und Bezahlinformationen sind im Konto hinterlegt, was den Checkout bei der nächsten Bestellung beschleunigt.
  • Bevorzugte Auftrags­abwicklung: Registrierte Kundenaufträge werden priorisiert behandelt – Ihr Druck kommt also noch schneller in die Produktion.
  • Persönliche Angebote: Sie erhalten gelegentlich spezielle Rabatte oder Angebote, die nur für Bestandskunden zugänglich sind.
  • Bestellhistorie: Im Konto können Sie alle vergangenen Bestellungen einsehen und unkompliziert Nachbestellungen tätigen.

Die Registrierung ist kostenlos und schnell erledigt – entweder vorab im Login-Bereich oder direkt beim Checkout.

Kann ich auch ohne Registrierung bestellen, und wie funktioniert das?

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Ja, Sie können als Gast bestellen. Wählen Sie im Checkout einfach „Als Gast bestellen“. Sie geben dann einmalig die benötigten Daten (Versandadresse, Zahlungsinfos) ein, ohne ein Konto anzulegen. Ihre Bestellung wird genauso zügig bearbeitet. Beachten Sie jedoch: Als Gast stehen Ihnen die oben genannten Kundenkonto-Vorteile (wie Bestellung auf Rechnung oder gespeicherte Daten für den nächsten Kauf) nicht zur Verfügung.

Worin unterscheiden sich Online-Kalkulator, Bulk-Kalkulator und 3D-Druck-Komplettpakete mit Entwicklungsservice aus einer Hand?

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Der Online-Kalkulator eignet sich ideal, wenn Sie eine oder wenige fertige 3D-Dateien haben und schnell ein verbindliches Angebot für FDM-Kunststoffteile benötigen. Der Bulk-Kalkulator ist darauf ausgelegt, viele verschiedene Dateien in einem Schritt hochzuladen – zum Beispiel für Vorrichtungssets, Ersatzteilpakete oder Versuchsreihen.
Unsere 3D-Druck-Komplettpakete mit Entwicklungsservice kommen ins Spiel, wenn es nicht nur um den Druck geht, sondern um ein vollständiges technisches Gesamtpaket aus Konstruktion, Materialauswahl und Bauteilherstellung. Hier bündeln wir Materialberatung durch einen Werkstoffingenieur, CAD-Konstruktion durch spezialisierte Partner und die anschließende FDM-Fertigung zu einem abgestimmten Prozess aus einer Hand, sodass Ihre Bauteile unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren.

Ich habe selbst einen 3D-Drucker. Wann lohnt sich ein Auftrag bei 3D Druck München?

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Eigene 3D-Drucker sind ideal für schnelle Prototypen, einfache Halterungen oder optische Modelle im Alltag. Der Aufwand steigt allerdings schnell, sobald ein Bauteil unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren muss – etwa bei höheren Temperaturen, dauerhafter Belastung, knappen Toleranzen oder sicherheitsrelevanten Funktionen. In solchen Fällen lohnt sich ein Auftrag bei uns: Wir wählen geeignete Materialien aus, denken Konstruktion und Fertigung zusammen und sorgen für eine reproduzierbare Umsetzung im FDM-Verfahren. Auf Wunsch begleiten wir Sie dabei als Entwicklungsservice von der Funktionsidee über das CAD-Modell bis zur fertigen Kleinserie und prüfen im Einzelfall auch, ob ergänzende Verfahren wie SLS über Partner sinnvoll sind. Viele Kunden nutzen ihre eigenen Drucker für einfache Teile und beziehen uns dann ein, wenn es um kritische Funktionsbauteile, Kleinserien oder belastbare Vorrichtungen geht.