Wie funktioniert das 3D-Drucken von Häusern?

/// 3D Druck News am 6. Juli 2022///

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, wie das 3D-Drucken eines Hauses funktioniert, sind Sie hier genau richtig! In diesem Blog erfahren Sie alles über den aufregenden und zukunftsweisenden Prozess.

 

3D-Drucken – die Zukunft des Bauens?

Ja, das 3D-Drucken ist die Zukunft des Bauens – und es ist bereits heute Realität. In den letzten Jahren haben sich die 3D-Drucker enorm weiterentwickelt und sind heute in der Lage, sehr komplexe Strukturen zu drucken. Diese Fortschritte eröffnen völlig neue Möglichkeiten im Bereich des Bauens: So können beispielsweise Häuser vollständig gedruckt werden.

In den USA gibt es bereits einige Unternehmen, die sich auf das 3D-Drucken von Häusern spezialisiert haben. Eines dieser Unternehmen ist ICON – das Start-up hat bereits mehrere Häuser mithilfe von 3D-Druckern gebaut. Die Häuser von ICON sind nicht nur sehr preiswert, sondern auch extrem robust und langlebig.

Auch in Deutschland gibt es schon erste Projekte, in denen Häuser mit Hilfe von 3D-Druckern gebaut werden. So hat zum Beispiel Siemens ein Haus in Berlin gedruckt – und zwar vollständig aus Beton. Auch andere deutsche Unternehmen experimentieren bereits mit dem 3D-Drucken von Häusern und errichten immer mehr Pilotprojekte.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das 3D-Drucken auch in Deutschland vollständig etabliert ist – und dann wird es auch hierzulande immer mehr Menschen geben, die ihr Traumhaus einfach selbst drucken können.

 

Wie funktioniert das 3D-Drucken von Häusern?

Die grundsätzliche Idee des 3D-Drucks ist es, ein Objekt in drei Dimensionen zu erstellen, indem es Schicht für Schicht aufgebaut wird. Im Fall des 3D-Drucks von Häusern bedeutet dies, dass ein Haus nicht mehr auf traditionelle Weise gebaut wird, sondern dass es mithilfe eines 3D-Druckers erstellt wird.

Derzeit gibt es verschiedene Ansätze für den 3D-Druck von Häusern. Einer der bekanntesten Ansätze ist der sogenannte Contour Crafting-Ansatz, der von einem Team um Behrokh Khoshnevis von der University of Southern California entwickelt wurde. Der Ansatz basiert auf dem Gedanken, ein Haus in einem Rutsch zu drucken, indem man einen riesigen 3D-Drucker baut, der groß genug ist, um ein ganzes Haus auf einmal zu drucken.

Ein anderer Ansatz ist der sogenannte Bauhaus Cube-Ansatz, der von einem Team um Janjaap Ruijssenaars entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um einen kleineren 3D-Drucker, der in der Lage ist, kleinere Teile eines Hauses zu drucken. Die Teile werden dann zusammengesetzt wie bei einem Puzzle und so entsteht langsam aber sicher das gewünschte Haus.

Ein weiterer interessanter Ansatz ist der sogenannte ICON-Ansatz, der von einem Team um Jason Ballard entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um einen 3D-Drucker, der speziell für den Bau von Häusern konzipiert wurde und somit in der Lage ist, die notwendigen Teile für ein Haus in kürzester Zeit herzustellen.

All diese Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile und es bleibt abzuwarten, welcher Ansatz sich am Ende als der beste herausstellen wird.

 

Vor- und Nachteile des 3D-Hausdrucks

Der Einsatz von 3D-Drucktechnologie bei der Herstellung von Gebäuden ist eine relativ neue Entwicklung. Bisher wurden nur einige Prototypen hergestellt und es gibt noch keine kommerziellen Anwendungen. Es gibt jedoch einige Vor- und Nachteile des 3D-Hausdrucks, die man berücksichtigen sollte.

Vorteile:
1. Schnellere Herstellung: Da beim 3D-Drucken keine einzelnen Bauteile zusammengesetzt werden müssen, ist die Herstellung eines Hauses in der Regel schneller als die herkömmliche Methode.
2. Weniger Abfall: Beim 3D-Drucken fallen weniger Abfälle an, da genau die Menge an Material verwendet wird, die benötigt wird.
3. Individualisierbar: Jedes Haus kann individuell angepasst werden, da es keine Standardbauteile gibt.
4. Flexibilität in der Gestaltung: Durch den Einsatz von 3D-Drucktechnik sind nahezu alle Formen möglich, sodass sehr kreative Gestaltungen realisiert werden können.

Nachteile:
1. Hohe Kosten: Derzeit ist der 3D-Druck von Häusern noch sehr teuer und nur für Unternehmen oder Privatpersonen mit hohem Budget machbar.
2. Keine Massenfertigung: Da jedes Haus individuell gedruckt wird, ist eine Massenfertigung nicht möglich.
3. Ungetestete Technologie: Die Technologie ist noch relativ ungetestet und es gibt noch keine langfristigen Erfahrungen mit dem 3D-Hausdruck.

 

Fazit: Ist das 3D-Drucken die Zukunft des Hausbaus?

Zusammenfassend kann man sagen, dass das 3D-Drucken eine vielversprechende Technologie ist, die das Bauen in Zukunft revolutionieren könnte. Allerdings gibt es noch einige Hindernisse, die es zu überwinden gilt, bevor diese Technologie wirklich Mainstream wird. Zum einen müssen die Drucker noch weiter verbessert werden, damit sie größere Objekte drucken können. Zum anderen müssen die Kosten für den Druckprozess reduziert werden. Wenn diese Hindernisse überwunden werden, ist es durchaus möglich, dass in Zukunft immer mehr Menschen ihre Häuser selbst drucken werden.

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